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Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat Probleme mit ihren Füssen, Tendenz steigend.

Woher kommt das Problem?

Wie ich schon erläutert habe, sind es in einem die Lebensgewohnheiten, Übergewicht, schlechtes Schuhwerk und daraus folgend erworbene Fussdeformitäten. Unfälle, Sensibilitätsstörungen aufgrund von Bandscheibenvorfälle oder neurologische Erkrankungen wie Parkinson, MS, Schlaganfall usw. Nur ein kleiner Teil ist angeboren.

Oft machen die Folgen sich nicht nur durch Fussschmerzen, sondern manchmal auch als Achillessehne, Knie, Rücken oder Nackenbeschwerden bemerkbar. Der komplette Körper kann auch dem Gleichgewicht kommen, wenn die Füsse bei jedem Schritt falsch belastet werden.

Man muss es sich so vorstellen, wie bei einem Bauwerk. Ist der Untergrund, oder der Keller instabil, gibt es Risse im Giebel. 

Da der Körper erstmal vieles kompensiert, sind Schmerzen schon chronisch oder akut.

Bei der Befragung des Kunden kommt immer heraus, dass die Beschwerden schon Monate vorher aufgetaucht sind. Da die Symptome am Anfang immer mal wieder nachlassen, reagiert man nicht. Irgendwann manifestiert sich der Schmerz.

Ich vergleiche es gerne mit dem Auto. Leuchtet die Öllampe nutzt es nichts, die Lampe mit einem Kleber abzudecken. Irgendwann bleibt das Auto stehen. Das Auto meldet Ölstand zu niedrig.

Beim Körper wird es gerne ignoriert, wird schon nicht so schlimm sein. Statt in sich hinein zu horchen und sich zu fragen, was der Körper mir sagen will. Obwohl man sich ein neues Auto kaufen kann, den Körper hat man sein Leben lang.

Seit ca. 1903 gibt es erste handwerklich gefertigte Fusseinlagen. Früher oft aus starren Materialien, heute meist aus weichen Materialien.

Es gibt herkömmliche oder sensomotorische Fusseinlagen:

Herkömmliche oder auch passive Fusseinlagen, entlasten, korrigieren und betten die schmerzenden Füsse mit biomechanischer Korrektur. Sie verteilen den Druck des Körpergewichtes und unterstützen die Strukturen, wie Bänder und Knochen. Nicht alle Füsse können korrigiert werden, z. B. Rheumatiker oder bei Diabetes liegt der Hauptwerk eher beim Betten.

Die sensomotorische Einlage ist ähnlich im Prinzip, ausser dass sie die Sensoren im der Fusssohle stimuliert. Die Muskulatur bekommt dadurch einen Impuls besser zu arbeiten, oder sich zu entspannen. Dadurch können schmerzende Strukturen entlastet werden. Gerade bei Kinder, oder alle neurologischen Erkrankungen erzielt man gute Erfolge. Die Einlage fördert die unbewusste Wahrnehmung der Hautrezeptoren.

Oft werde ich gefragt, wie lange muss ich denn die Einlagen tragen? 

Bei Kindern reichen oft 2-3 Jahre, abhängig von der Fehlstellung, ähnlich wie bei der Zahnspange. Der Fuss wächst und die Knochen verfestigen sich in der Korrektur.

Bei Erwachsene verhält es sich ähnlich, wie bei der Brille. Die Einlage fungiert als Hilfsmittel. Sobald ich auf der Einlage stehe, wird meine Statik korrigiert. Die Beschwerden gehen weg, aber die Korrektur ist ohne Training nicht dauerhaft.

Meist kommen die Beschwerden wieder, wenn die Fusseinlage nicht mehr getragen wird. Aber schmerzfreies Gehen und Laufen ist ja schon mal etwas, ohne Nebenwirkungen.

Ich empfehle meinen Kunden-innen immer zusätzlich Fusstraining zu machen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann das Fussproblem von zwei Seiten angehen, oft entwickelt sich darüber hinaus ein besseres Körpergefühle. Nur Knochen die sich abgesengt haben, bekomme ich mit keinem Training wieder aufgerichtet. 

Im nächsten Newsletter gehe darauf ein, welche Schuhe für Einlagen geeignet sind.

Dieser Newsletter soll keine Anweisung oder medizinischer Rat sein, sondern gibt nur meine Meinung und meine Erfahrung wiedergeben.

Ich möchte Leute helfen Schmerzfrei zu Laufen bzw. zu Gehen. So bilde ich mich ständig weiter, um ein Verständnis zu bekommen, wie die Zusammenhänge sind. 

Privat mache ich Krafttraining und liebe Infrarotsauna. Ich koche und backe gerne und gut. Alles bio und regional und unverarbeitet.

Ich schaue gerne über den Tellerrand und interessiere mich für Alles, was mit Biohacking zusammen hängt und probiere Neues aus.


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