
Warum wir verlernen zu gehen – und was das für Deine Füsse bedeutet
Schau Dich im Alltag um: Kaum jemand geht noch selbstverständlich zu Fuss.
Jeder Meter wird gefahren – Bus, Tram, E-Bike, Auto oder E-Scooter.
👉 Das Problem:
Wenn Alltagsbewegung fehlt, wird selbst ein kurzer Spaziergang zur Anstrengung.
Einkäufe werden geliefert, Wege vermieden, der Körper geschont.
Doch genau hier beginnt das eigentliche Problem.
Der Körper wird nur stärker durch Belastung.
Das gilt besonders für Deine Füsse.
Vor 100 Jahren war Bewegung selbstverständlich:
Menschen gingen weite Strecken zu Fuss, arbeiteten körperlich und hatten täglich natürliche Belastung.
👉 Heute passiert das Gegenteil:
Der Körper wird „in Watte gepackt“.
- Schuhe sollen möglichst weich sein
- Beschwerden sollen mit schnellen Lösungen verschwinden
- Bewegung wird reduziert statt gefördert
Doch weiche Schuhe lösen das Problem nicht – sie verstärken es oft.
Wenn Du bereits eine Fussfehlstellung hast (und die meisten haben sie), geben weiche Schuhe genau dort nach, wo die Belastung am grössten ist.
👉 Die Fehlstellung nimmt zu statt ab.
Und was ist mit Einlagen?
Ein häufiger Mythos: „Einlagen machen die Fussmuskulatur schwach.“
👉 Das stimmt so nicht.
Früher wurden starre Schalen-Einlagen verwendet.
Heute arbeiten wir mit sensomotorischen Einlagen, die:
✔ Deine Fussmuskulatur aktivieren
✔ Deine Haltung verbessern
✔ Deinen Körper in eine natürliche Statik bringen
✔ Beschwerden nachhaltig reduzieren
Die beste Kombination:
👉 Fussgymnastik + aktive Einlagen
Nichtstun ist keine Lösung.
Die Frage ist nicht, ob Du etwas tun solltest – sondern wann Du damit beginnst.
Laufstil – einfach besser gehen und laufen
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